Linksammlung Bürgerbewegungen299 Parteilose Direktkandidaten in den Bundestag

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RHLingenau
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299 Parteilose Direktkandidaten in den Bundestag

Beitrag von RHLingenau »

Ich mochte hier einmal zwei Initiativen vorstellen, die jetzt für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten.

Die Bürgerinitiative für ein freies und selbstbestimmtes Deutschland - BIFSD
https://www.bifsd.de/wer-wir-sind/

Projekt Demokratie Jetzt e.V.
https://projekt-demokratie.jetzt/

Ziel ist es, nach Möglichkeit bei den Bundestagswahlen einen Parteilosen Direktkandidaten aus jedem Wahlkreis in den Bundestag zu bringen, damit das Volk durch diese Direktkandidaten mehr Mitsprache erreicht.


Klaus
Beiträge: 26
Registriert: 22.06.2020, 03:43

Re: 299 Parteilose Direktkandidaten in den Bundestag

Beitrag von Klaus »

Klingt als wollte man fordern, Schimmel weiß zu streichen, damit mehr geritten wird.
Dabei ist das Problem, dass die Mehrheit Rappen reitet ;)
Um 299 Direktkandidaten in den Bundestag zu bringen, brauche ich keine Bürgerinitiative o.ä. Das ginge jederzeit, da der Kandidat mit den meisten Erststimmen sowieso im Bundestag sitzt. Das Problem ist nur, dass (gefühlt) 99% der Wähler diese Kandidaten nicht kennen (wollen) und den Wunschkandidaten 'ihrer' Partei mit der Erststimme abnicken.
...und viele kennen nicht einmal die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme :o

Genauso gut könnte man auch dazu aufrufen, mit der Zweitstimme irgendeine Splitterpartei zu wählen.
Täten das alle Wähler, würden alle Parteien an der 5%-Hürde scheitern und die Parteien-Kungelei hätte ein Ende.
(Wäre auch wirkungsvoller als nicht zu wählen)
Machen aber die meisten nicht, sondern glauben statt dessen, was ihnen Wahl-/Werbestrategen einreden.
Daher werden wir demnächst mit einer schwarz-grünen Bundesregierung leben müssen :cry:

Das wird auch nicht weniger neoliberal werden als die Forderung der Bürgerinitiative nach 'weniger Staat'.
Weniger Staat funktioniert aber eben nicht, wie wir gerade wieder einmal aktuell an Gesundheitssystem und Energiewirtschaft sehen.
BTW: Die Frage ist auch nicht ob weniger oder mehr Staat sondern wessen Interessen er vertritt.

Ich finde, dass all jene, die verblendet oder verblödet gegen ihre eigenen Interessen wählen auch die Konsequenzen erleiden sollten.
Erinnert mich ein wenig an die Wende vor 30 Jahren, wo Leute D-Mark und Banane wählten und dann mit großem Aua aufwachten.
Nur dass das Aua dieses Mal viel größer wird :shock:
Vllt begreifen dann einige mehr den Unterschied zwischen Werbung und Wirklichkeit.

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