Arbeit VerfassungArbeit an einer neuen Verfassung


Peter Nowak
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Re: Diskussionen zum Thema Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

hoffmannfrank hat geschrieben:
21.10.2020, 10:37
In einer Basisdemokratie dagegen werden alle Entscheidungen unmittelbar von der Bevölkerung (Volk) getroffen. Wie kann nun die Theorie einer Staatsform, in der das Volk die Staatsgewalt direkt ausübt, umgesetzt werden? Ist eine Partei, die sich das zum Ziel setzt, eine Lösung?
Zur 1.Frage: Durch technische Kommunikation im Internet. Es ist klar, dass sich das Volk weder als ganzes noch in seinen Untergliederungen irgendwo versammeln kann, um seine Angelegenheiten zu regeln. Dafuer fehlen einfach die Plaetze. Das hat ja zur Entstehung repraesentativer Regierungssysteme gefuehrt. Diese Grenze gibt es aber im Netz nicht.

Zur 2.Frage: Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Eine Partei vertritt immer ein Sonderinteresse, niemals das Gesamtinteresse. Und noch schlimmer: sie trennt die Interessen von den Personen und laesst sie von sophistischen Maulhelden zum Besten geben, sogenannten "Politikern". Parteien sind also mit unmittelbarer Volksherrschaft unvereinbar.


Peter Nowak
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

Guido hat geschrieben:
25.10.2020, 10:06
Du meintest das Grundgesetz?
Denn da würde ich deiner Aussage widersprechen @Peter Nowak .
Ja, ich meinte das Grundgesetz fuer die (nicht: der!) Bundesrepublik Deutschland, wie der offizielle Titel lautet und damit zeigt, dass wir unter Fremdherrschaft stehen, also versklavt sind.

Du bist also ernsthaft der Meinung, es handele sich um eine Verfassung?


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Guido
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Guido »

Nein. Deshalb sollten wir uns als Volk eine erarbeiten. Und nach gründlicher Diskussion, allerdings nicht nur in den regierungsgesteuerten Medien, darüber abstimmen. Im Moment wäre es aber schon gewinnbringend, wenn wenigstens das GG gelten würde. Ich denke da vor allem an Art. 38. Denn der wird täglich mit Füßen getreten. Eigentlich bräuchten wir keine 709 Abgeordneten, wenn die Parteimitglieder der C-Parteien und SPD laut Regierungsvertrag nie abweichend stimmen dürfen.


Peter Nowak
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

Guido hat geschrieben:
25.10.2020, 11:03
Nein. Deshalb sollten wir uns als Volk eine erarbeiten. Und nach gründlicher Diskussion, allerdings nicht nur in den regierungsgesteuerten Medien, darüber abstimmen.
Es macht keinen Sinn, eine Verfassung auszuarbeiten, ohne vorher die Frage der Volkssouveraenitaet aufgeworfen, diskutiert und letztlich durchgesetzt zu haben.
Und ein verlogenes Pamphlet wie das "GG" aufrecht zu erhalten, obwohl es die Volkssouveraenitaet abschafft, luegt, dass dies eine Entscheidung des deutschen Volkes gewesen sei, die "BRD" verlogen eine Demokratie nennt, kein Staatsgebiet mehr definiert (wodurch alle Gesetze keinen Geltungsbereich haben), luegt, dass die Grundrechte angeblich "unmittelbar geltendes Recht" sein sollen, waehrend
1. Art 20 zeigt, dass innerhalb des Apparates weder die Legislative noch die Exekutive noch die Judikative an die. "Grundrechte" gebunden sind und
2. Bei Verletzungen der "Grundrechte" der ordendliche Rechtsweg gegeben ist, diese also nicht "unmittelbar", sondern unter anderem, naemlich erst als letztes eingeklagt werden koennen.
Diesen Dreck eine "Verfassung" zu nennen ist eine Verhoehnung der Menschen, die fuer das Recht, sich selbst eine Verfassung zu geben, gekaempft haben und gestorben sind. Es ist einfach eine Schande fuer unser Volk.


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Guido
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Guido »

@Peter Nowak
Du willst also zuerst das Volk als Souverän einsätzen, bevor Du mit dem Volk überhaupt über das Thema, wie sollten unsere neuen Regeln aussehen, sprechen willst.

Weshalb sollte sich das Volk nicht vorher zusammenfinden, um über solche wichtigen Themen zu sprechen?
Wie soll denn der erste Schritt aussehen, das Volk zum Souverän zu machen?
Weshalb hast du nicht längst damit begonnen?


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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

Guido hat geschrieben:
28.10.2020, 01:47
@Peter Nowak
Du willst also zuerst das Volk als Souverän einsätzen, bevor Du mit dem Volk überhaupt über das Thema, wie sollten unsere neuen Regeln aussehen, sprechen willst.

Weshalb sollte sich das Volk nicht vorher zusammenfinden, um über solche wichtigen Themen zu sprechen?
Wie soll denn der erste Schritt aussehen, das Volk zum Souverän zu machen?
Weshalb hast du nicht längst damit begonnen?
Weil es ohne dieses Recht witzlos ist.


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Guido
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Guido »

@Peter Nowak
Das ist wie mit der Henne und dem Ei.
Da kannst Du noch lange mit dem Fuß wütend auf den Boden stampfen, ich will erst mal mein Recht, bevor ich anfange mit euch zu reden.
Wenn eine kritische Masse konkret sieht, es lohnt sich, für sein Recht, das Recht des Volkes, sich zu engagieren, denn dort entsteht zumindest erst mal in der Theorie eine Gesellschaft, in der wir gern leben wollen. Dann wird ein revolutionärer Funke überspringen, und sich wie ein Feuer im ganzen Land ausbreiten. Über diese konkrete Idee, die jeder dann vor Augen sehen kann, erwächst dann die Kraft, die öffentliche Meinung im Land selbst in die Hand zu nehmen und im Interesse der großen Mehrheit zu steuern. Den Mainstream-Medien nicht mehr zu trauen, ihren Konsum zu verweigern.

Nur trotzig mit dem Fuß auf den Boden stampfen, verstärkt nur unseren Frust.


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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

Guido hat geschrieben:
28.10.2020, 13:17
@Peter Nowak
Das ist wie mit der Henne und dem Ei.
Da kannst Du noch lange mit dem Fuß wütend auf den Boden stampfen, ich will erst mal mein Recht, bevor ich anfange mit euch zu reden.
Wenn eine kritische Masse konkret sieht, es lohnt sich, für sein Recht, das Recht des Volkes, sich zu engagieren, denn dort entsteht zumindest erst mal in der Theorie eine Gesellschaft, in der wir gern leben wollen. Dann wird ein revolutionärer Funke überspringen, und sich wie ein Feuer im ganzen Land ausbreiten. Über diese konkrete Idee, die jeder dann vor Augen sehen kann, erwächst dann die Kraft, die öffentliche Meinung im Land selbst in die Hand zu nehmen und im Interesse der großen Mehrheit zu steuern. Den Mainstream-Medien nicht mehr zu trauen, ihren Konsum zu verweigern.

Nur trotzig mit dem Fuß auf den Boden stampfen, verstärkt nur unseren Frust.
Eine dumme Interpretation!
Erstens geht es nicht um MEIN Recht, sondern um das Recht des Volkes,
Zweitens geht es bei diesem Recht um die Voraussetzung einer Verfassung. Solange dieses Recht nicht gegeben ist, ist jegliches Geschwaetz ueber eine Verfassung Betrug.
Wenn du zu dumm bist, das zu begreifen, tust du mir leid, obwohl ich nicht glaube, dass es an Dummheit liegt.


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Guido
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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Guido »

@Peter Nowak
Nur weil jemand eine andere Sichtweise hat, ist er nicht automatisch dumm.
Und na klar geht es auch um dein Recht. Oder bist du nicht Teil des Volkes?

Denn wäre ja der Streit um Frauenwahlrecht, Abschaffung der Sklaverei, Vergewaltigung in der Ehe... alles dummes Geschwätz bzw. Betrug gewesen.

Bist du dir sicher, dass du das wirklich meinst, was du da sagst?


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Re: Arbeit an einer neuen Verfassung

Beitrag von Peter Nowak »

Guido hat geschrieben:
28.10.2020, 17:17
@Peter Nowak
Nur weil jemand eine andere Sichtweise hat, ist er nicht automatisch dumm.
Und na klar geht es auch um dein Recht. Oder bist du nicht Teil des Volkes?

Denn wäre ja der Streit um Frauenwahlrecht, Abschaffung der Sklaverei, Vergewaltigung in der Ehe... alles dummes Geschwätz bzw. Betrug gewesen.

Bist du dir sicher, dass du das wirklich meinst, was du da sagst?
Jemand ist zumindest potentiell dumm (zugegeben: Ignoranz ist eine andere Erklaerung), wenn er die juristischen Voraussetzungen seiner Forderung nicht kennt und trotz Belehrung darauf beharrt, sie zu ignorieren.
Im Uebrigen: der Unterschied zwischen dem Teil und dem Ganzen ist dir nicht bekannt?

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